Rationale Argumente für den Einsatz vom Apple Mac

liebe leserinnen und leser,

mich beschäftigt seit einigen tagen die nicht ganz unwesentliche frage, was es für rationale  argumente für den einsatz des macs gibt. die alten domänen wie grafik, audio u.ä. sind schon lange abgegrast. klar gibt es offensichtliche vorteile wie die architektur oder die unix integration und den daraus resultierenden tools. aber schaut man sich die werkzeug palette an, so gibt es doch im regelfall vergleichbare lösungen auf dem mac wie dem pc.

also die frage an euch: wann braucht man wofür einen mac und insbesondere wie begründet man die kaufentscheidung rational?

5 Replies to “Rationale Argumente für den Einsatz vom Apple Mac”

  1. Also ich bin gerade dabei mich in Objective C fit zu machen um iPhone Apps zu erstellen. Da Apple die SDK nur für Macs neuer Generation zur Verfügung stellt, war ich kurz davor mir nen Mac Mini zu holen. Zum Glück hab ich es geschafft mir Snow Leopard in VMWare zu installieren, läuft besser als erwartet. Mit den kommenden Generationen an Mainboards wird es aber eh kein Problem mehr sein sich MacOS auf den PC zu installieren …

  2. gute frage?!
    in der tat hatte ich noch nie das verlangen nach einem mac, außer für manche fonts ;).

    ansonsten bin ich fürs coden mit ubuntu ziemlich zufrieden. da hab ich alles was ich brauche und da die online maschinen auch alle linux sind, spielt es auch da gut zusammen, stichwort: bash,scp,rsync etc.

    auf der arbeit bin ich an windows gebunden, das geht auch soweit, aber dort merke ich schon gewisse nachteile, speziell in der webentwicklung.
    aber mit einem heterogenen netzwerk mit ein paar linux server drin ist auch das kein problem. dann läuft nur die IDE auf windows.

    aber ich glaube der mac ist ein ganz guter wohnzimmerrechner: sieht gut aus, hat ein gutes bild, media steuerung ist schick, fernbedienen übers iPhone und und und.
    …und fürs wohnzimmer gibt man ja gern mal was mehr aus ;)

  3. Ein Mac ist idR. einfach günstiger zu haben und außerdem nervt mich persönlich dieses Dock bei Windows.

    Dazu ist es auch viel spannender unter OSX, weil es viel mehr Viren und Trojaner gibt.
    Klar man kann kein Photoshop installieren, wie unter Ubuntu und hat auch keine Shell, wie unter Windows Vista mit cygwin.
    Aber dafür macht der Mac die cooleren Geräusche beim hochfahren.

  4. …gute Argumente, Max! ;)
    Mein Senf:

    pro:

    • lokale Netzwerke sind in der Regel dank Auto-Switch WLAN und Bonjour einfacher zu nutzen.Kein Eingeben einer IP o.ä, beim PC muss man da als Ahnungsloser schon mal den Fachmann kommen lassen. Computer im lokalen Netzwerk werden automatisch gefunden und sind direkt über den Finder zugänglich. Screensharing ist kinderleicht.
    • schliesst man zB bei einer Präsentation einen Beamer oder zweiten Bildschirm an, muss man nicht gross rumkonfigurieren, sondern kann in der Regele sofort loslegen. Hinterher sind die Icons auf dem Desktop nicht komplett durcheinandergewürfelt, wie es beim PC schon mal passieren kann.
    • es gibt immer genau ein aktuelles Betriebssystem, nicht 3 Versionen wie bei MS
    • einheitliche Oberflächen – der MAC hat klare Vorgaben wie die Oberfläche eines Programms auszusehen hat, quasi einen styleguide. Auch das äußere Erscheinungsbild ist einheitlich. Könnte man auch in die contra-Ecke stellen, wenn man will.
    • Wenn beim PC mal was in der Registy verdaddelt ist, in schnell mal Sense. Beim MAC reicht hier oft schon das einfache löschen der Voreinstellungsdatei, diese wird automatisch neu angelegt und weiter gehts

    contra:

    • teuer – zudem müssten ggf. manche Softwarelizenzen neu erworben werden. Plus: wer will schon eine Umstellung durchführen um danach Windows-Programme in der VM mit möglicherweise auffälligen Performanceeinbußen auszuführen?
    • angeblich soll es gerne mal Probleme zwischen MACs und älteren Druckern oder Scannern geben (besonders HP)
    • ggf. könnten weniger Computeraffine oder langjährige PC-Nutzer Probleme bei der Umgewöhnung haben
    • Es gibt bei der Ausführung von Windows in der VM angeblich zusätzliche Sicherheitsrisiken
    • Ein MAC ist keine Garantie, das alles reibungslos funktioniert

    Um auf die Frage von Darius einzgehen, man braucht möchte einen MAC, wenn man die Vorteile durch die Unix-Architektur nutzen möchte, wenn Mitarbeiter sich ständig in Netzwerken ein-und ausklinken oder externe Mitarbeiter vorwiegend auf MACs unterwegs sind, oder sich in irgendeiner Weise aus welchem Grund auch immer der Workflow durch den Einsatz auf MACs verbessert.

    Die Kaufentscheidung / Umstellung auf MACs rational zu begründen finde ich insbesondere für Firmen mit vielen Mitarbeitern nahezu unmöglich, es sei denn, es liegen klare Gründe für die Verbesserung des individuellen Workflows auf der Hand.

  5. Der Kauf von Apple-Produkten ist zu einem wesentlichen Teil emotionsgetrieben; Das rational zu hinterfragen könnte sich als schwieriger erweisen, als eine plausible Erklärung für die Notwendigkeit der Schuhkäufe Deiner Freundin zu erhalten.

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