Symfony 2 wird super. Oder …?

Natürlich wird Symfony 2 super. Die Dokumentation ist wie gewohnt zum jetzigen, frühen Zeitpunkt genial, die Architektur durchdacht, die Entwickler-Community steckt sowieso alles in die Tasche, man sieht einfach: Da steckt eine Menge Arbeit, Hirnschmalz und Erfahrung hinter. Aber genug geschleimt ;)

Mein Lieblingsthema ist ja zur Zeit der Dependency Injection Container. Und irgendwie stinkt mir die ganze Container-Konfiguration noch gewaltig. Meine kläglichen Versuche, selbst mal so was ähnliches wie eine brauchbare Autowiring-Implementierung herunterzubrechen, waren natürlich auch bzw. erst recht nicht der große Wurf – was vor allem daran lag, dass ich den Service Container und damit den ganzen Sinn und Zweck des Ganzen einfach mal wegrationalisiert hatte – Loose Coupling sieht natürlich anders aus, das sei den Kritikern zugestanden. Ich verteidige mich mal dadurch, dass ich eigentlich nur mal mit Mixins rumspielen wollte – da hab’ ich wohl die eine oder andere Begrifflichkeit durcheinander geworfen.

Aber um mal zu des Pudels Kern zu kommen: Ist es wirklich so geil, mit kilometerlangen XML-Dateien, ‘ner Menge Initialisierungscode und ohne mit der heißgeliebten Code-Completion in der IDE meiner Wahl ein Paradigma zu kaufen, das im speziellen Anwendungskontext – nicht im Framework-Kontext – eher selten Anwendung findet?

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Dependency Injection mit PHP 5.3, Runkit-Erweiterung und Doctrine 2-Annotationen

Unter Dependency Injection versteht man heute nicht nur ein einfaches Entwurfsmuster, sondern vor allem Framework-gestützte Mechanismen, die den konkreten Implementierungsaufwand verringern (Entwicklungszeitoptimierung), dem Entwickler bessere Übersicht über Abhängigkeiten zu schaffen (Applicationdesignoptimierung) und die Anzahl der Instanzen gleichen Prototyps zu minimieren (Performanceoptimierung).

Heute möchte ich einen alternativen, vielleicht pragmatischeren Ansatz als der andererer populärer Implementierungenn herbeispinnen, um Dependency Injection (DI) in PHP 5.3 zu realisieren.
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Dependency Injection mit Symfony 1.x

Durch meine ersten Gehversuche mit Grails sowie einen interessanten Vortrag über JSF2 bin ich kürzlich über das Kürzel “IoC” gestoßen. Das ganze ist vom Prinzip her recht einfach und in Grails, das im Grunde ein stinknormales MVC-Pattern implementiert, konkret gelöst, indem man durch eine Namenskonvention am Controller automatisch sogenannte Services instanziiert.

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